Im Aijō Keiko steht nicht das reine Nachmachen einer Technik im Mittelpunkt, sondern das bewusste Verstehen. Zu jedem Termin wird ein spezifisches Thema aus dem Bereich Shibari, Bondage oder Fesselmechanik vorbereitet und von Jack vorgestellt.
Ausgehend von diesem Thema arbeiten die Teilnehmenden selbständig oder gemeinsam in der Gruppe an möglichen Lösungen, Varianten und Anwendungen.
Das Keiko soll die Fähigkeit fördern, eigenständig Anforderungen zu meistern. Dabei geht es darum, Mechaniken von Fesselungen zu erkennen, zu beurteilen und bewusst einzusetzen.
Bestehendes Wissen wird nicht nur wiederholt, sondern hinterfragt, kombiniert und weiterentwickelt. Dadurch entsteht ein tieferes Verständnis für Struktur, Spannung, Körperpositionen und Sicherheit innerhalb der Fesselung.
Das Aijō Keiko richtet sich an Menschen, die ihre Shibari- und Bondage-Praxis vertiefen möchten und Freude daran haben, sich aktiv mit Technik, Struktur und Gestaltung von Fesselungen auseinanderzusetzen.
Es eignet sich besonders für Teilnehmende, die nicht nur neue Muster lernen, sondern verstehen möchten, warum eine Fesselung funktioniert, welche Mechaniken dahinterstehen und wie sich bestehende Techniken sinnvoll anpassen lassen.
Die jeweiligen Themen werden im Vorfeld festgelegt und auf einer eigenen Webseite beschrieben, damit sich Teilnehmende gezielt auf das Training vorbereiten können.