Willkommen bei Aijō, dem Dojo für die japanische Seilkunst
Willkommen bei Aijō, dem Dojo für die japanische Seilkunst
Da wir auf dieser Seite Inhalte zeigen, die für unter 18 Jährige nicht zugelassen sind, bitten wir dich hier kurz zu bestätigen, dass du 18 Jahre oder älter bist, und diesen Inhalt sehen darfst.
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Häufige Fragen zu Aijō, Shibari, Workshops und dem Dojo

Allgemeines

Ist Aijō eine Firma?

Nein. Aijō ist ein privates Angebot von Shana und Jack The Rigger.

Darf ich als minderjährige Person teilnehmen?

Nein, das Mindestalter für die Teilnahme an den Angeboten liegt bei 18 Jahren. Es werden von uns auch keinerlei Ausnahmen gemacht.

Bietet ihr auch Fessel-Sessions an?

Nein. Wir fesseln ausschliesslich mit Personen, die wir schon länger kennen und einschätzen können.

Muss ich mich immer anmelden?

Für Workshops, Trainings und Jams ist eine Anmeldung erforderlich, damit wir zuverlässig planen können. Nach der Anmeldung erhältst du von uns eine Bestätigung sowie eine Platzzuweisung – ohne diese ist eine Teilnahme nicht möglich.

Ich habe keinen Partner, bekomme ich einen von euch?

Wir stellen keine Fesselpartner zur Verfügung. Es liegt bei dir, eine geeignete Person zu finden. Wir empfehlen dir die Suche in deinem Umfeld oder über einschlägige Plattformen wie Joyclub, Fetlife oder andere.

Darf ich während des Events fotografieren oder Filmen?

Grundsätzlich gilt bei unseren Events ein striktes Foto- und Filmverbot. Ausnahmen sind nur möglich, wenn alle Beteiligten ausdrücklich zugestimmt haben. Dabei ist zu beachten, dass Personen, die auf Bildern oder Videos erkennbar sind, zusätzlich und gesondert zustimmen müssen.

Aijō Dojo

Wo befindet sich das Aijō Dojo?

Das Aijō Dojo befindet sich an der Niederlenzerstrasse 29 in 5600 Lenzburg. Workshops, Trainings, Jams und Privatlektionen finden in der Regel dort statt. Den Ort eines konkreten Angebots findest du jeweils bei den aktuellen Terminen.

Wie ist das Dojo ausgestattet?

Das Dojo verfügt über eine Tatamifläche, einen grosszügigen Holzrahmen mit acht Suspension Points, eine Aufenthaltsecke und einen Vorraum für Kleider, Getränke und Snacks. Ausserhalb der Trainings wird der Raum auch als Fotostudio genutzt. Weitere Einblicke findest du auf der Dojo-Seite.

Welche Rolle spielen Konsens und persönliche Grenzen?

Konsens, Kommunikation und der respektvolle Umgang mit persönlichen Grenzen bilden die Grundlage aller Aktivitäten im Aijō Dojo. Absprachen gelten vor, während und nach dem Fesseln; Grenzen können jederzeit neu kommuniziert werden. Bei Jams und anderen offenen Formaten werden fremde Personen oder Sessions nie ungefragt einbezogen.

Einstieg & Angebotswahl

Welches Angebot eignet sich für Menschen ohne Vorkenntnisse?

Der Shibari Beginner Workshop ist ausdrücklich für Menschen ohne Vorkenntnisse konzipiert. Er behandelt unter anderem Material, Anatomie, Sicherheit, Kommunikation und erste praktische Fesselungen. Auch der Einstieg in das Osada-Ryū Kyu-System ist ohne Vorerfahrung möglich.

Welches Lernformat passt zu mir?

Workshops vermitteln ein festgelegtes Thema in der Gruppe. Privatlektionen werden auf Niveau, Ziele und Tempo der Teilnehmenden abgestimmt. Das Kyu-Training bietet einen systematischen Weg von Kyu 9 bis Kyu 1. Beim Aijō Keiko werden vorgegebene Themen gemeinsam erarbeitet, während Jams vor allem Raum zum eigenständigen Üben und Austauschen bieten.

Wo finde ich aktuelle Termine, Preise und Voraussetzungen?

Eine Übersicht findest du auf der Seite Termine. Die jeweilige Detailseite nennt Preis, Dauer, benötigte Vorkenntnisse und weitere Hinweise. Wenn ein Angebot buchbar ist, führt der Termin beziehungsweise das Datum zur Anmeldung.

Was unterscheidet den Fessel Jam vom Spicy Rope Jam?

Der Fessel Jam ist ein offenes Treffen zum Üben, Austauschen und Kennenlernen; auch Einzelpersonen können teilnehmen, ein Fesselpartner kann jedoch nicht garantiert werden. Der Spicy Rope Jam ist nur für Paare oder Gruppen gedacht und legt den Schwerpunkt auf eine ruhige Atmosphäre, das eigene Spiel, Konsens und Rücksichtnahme.

Workshops

Kann ich an einem Workshop als Einzelperson teilnehmen?

Ist es beim Workshop nicht entsprechend vermerkt, sind diese für Paare ausgelegt.

Dürfen wir die Rollen tauschen?

Generell sind die Workshops so ausgelegt, dass ein Tauschen der Rollen nicht vorgesehen ist. Je nach Situation können wir jedoch eine Ausnahme machen, wenn beide Personen einverstanden sind und die Situation sicher ist.

Welche Kleidung sollte ich tragen?

Die aktive Person kann das anziehen, worin sie sich am wohlsten fühlt. Für die passive Person empfehlen wir eng anliegende Kleidung, da dies die Führung des Seils am Körper vereinfacht. Wir empfehlen zudem, auf einen BH mit Metallbügel zu verzichten. Gut geeignet ist beispielsweise ein Sport-BH.

Was muss ich an einem Workshop mitbringen?

Generell benötigst du kein eigenes Material. Wir stellen dir alles Nötige für die Teilnahme am Workshop zur Verfügung.

Für Workshops für Fortgeschrittene empfehlen wir mit eigenen Seilen zu arbeiten. Handelt es sich um einen Suspension-Workshop, sollten die Seile aus Hanf, Jute oder einem anderen Material bestehen, welches die Sicherheit gewährleistet.

Bin ich bei den Workshops versichert?

Die Versicherung ist Sache des Teilnehmers. Er muss dafür Sorge tragen, dass er für Schäden, die passieren können, eine entsprechende Deckung besitzt.

Geführtes Training

Was ist ein geführtes Training?

Das Training ist themenbasiert aufgebaut. Jede Einheit widmet sich einem klar definierten Schwerpunkt, der zunächst erklärt wird. Anschließend zeigen wir die entsprechende Fesselung – teils mit Varianten – und üben sie gemeinsam mit den Teilnehmenden.

Was muss ich können, um mitzumachen?

Das erforderliche Level richtet sich jeweils nach dem Angebot. Bei jedem Termin ist angegeben, welche Kenntnisse du mitbringen solltest. Im Zweifelsfall schreib uns einfach – wir schauen es uns gemeinsam an.

Osada-Ryū Kyu Training

Was ist ein Ryū?

Das Wort Ryū ist von ryūha (流派) abgeleitet, was Schule, Stil oder Art und Weise bedeutet. In den Martial Arts ist es üblich, zuerst den Namen des Begründers zu nennen und Ryū als Nachsilbe zu verwenden (-流, -ryū).

Die Struktur ist stark an die japanischen Martial Arts angelehnt. Das heisst, man beginnt bei Kyu 9 und arbeitet sich bis Kyu 1 vor.

Für wen sind diese Kyu-Trainings und Prüfungen denn gedacht?

Wer sich entscheidet, Kyu-Trainings und dann die entsprechenden Prüfungen zu machen, möchte sich fokussiert mit Kinbaku/Shibari insbesondere dem Osada ryu auseinandersetzen.

Es ist ein klar vorgezeichneter Weg, unterteilt in neun Stufen (3 basic level, 3 intermediate level und 3 advanced level). Diese widmen sich verschiedenen Themen und zeigen so einen klaren Weg, wie die lernende Person ihr Shibari erlernen, verbessern und entwickeln kann.

Durch die Prüfung und das intensive Repetieren bieten die Kyu auch erfahrenen Riggern die Möglichkeit, den eigenen Stand zu prüfen. Dabei werden Nachlässigkeiten im Detail korrigiert und so der eigene Stil gefestigt und verbessert.

Welche Bedingungen muss ich für die Kyu-Prüfungen erfüllen?

Beginnen kann man mit den Kyu-Trainings sowohl als Einsteiger als auch als erfahrene Person. Alle beginnen auf der gleichen Stufe.

Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung ist das fokussierte und gezielte Erarbeiten der jeweiligen Inhalte je Kyu. Dazu wird die lernende Person von uns unterrichtet und das notwendige Wissen vermittelt. Das Lernen erfolgt nicht über Bücher und Videos, sondern im praktischen Unterricht durch Erarbeiten, Erfahren und Erlernen der jeweiligen Fokusthemen. Zuschauen und Diskutieren gehören genauso dazu wie das aktive Fesseln. Dauer und Umfang der Vorbereitung sind je nach Erfahrung unterschiedlich. Ohne zusätzliches Üben ausserhalb der Trainings wird der gewünschte Level jedoch nicht zu erreichen sein.

Was unterscheidet ein Kyu-Training von anderen Trainings?

Das Kyu-Training basiert auf einem klar strukturierten Lehrplan, der gezielt auf die jeweilige Stufe ausgerichtet ist. Die lernende Person setzt sich intensiv mit den festgelegten Themen der angestrebten Stufe auseinander. Während der Lehrplan die grobe Orientierung vorgibt, bleibt die konkrete Umsetzung – wie Übungen und Lerninhalte gestaltet werden – flexibel und individuell anpassbar.

Wie lange dauert es, bis ich an eine Kyu-Prüfung darf?

Die Anzahl der Trainingsstunden richtet sich nach dem Kenntnisstand des Riggers sowie dessen individueller Lerngeschwindigkeit. Mit steigendem Kyu nimmt auch die Intensität der Vorbereitung zu, um den Anforderungen gerecht zu werden. Als grober Richtwert können in den unteren Kyu-Stufen etwa 10 Stunden Training eingeplant werden. Dabei steht jedoch nicht die Geschwindigkeit im Vordergrund, mit der die Prüfungen abgelegt werden, sondern vielmehr die intensive Auseinandersetzung mit den Fesselungen und Themen jeder Kyu-Stufe. Der Weg als Ziel.

Darf ich neben dem Kyu-Training auch andere Stile und Fesselungen praktizieren?

Ja. Wie eng man dem Weg des Osada-Ryū folgen möchte, ist jeder Person selbst überlassen. Andere Stile und eigene Entwicklungen bleiben möglich. Unabhängig vom Stil müssen Sicherheit, Konsens und ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Seil stets beachtet werden.

Wer nimmt die Prüfungen ab?

Die Prüfungen darf nur ein offiziell lizenzierter Instruktor abnehmen. Daher arbeiten wir mit Vinciens vom Kinbaku Dojo Vienna und dem Secret56 zusammen. Vinciens ist der ranghöchste Instruktor im Osada-Ryū und führt durch das grosse Prüfungs-Event, das einmal im Jahr stattfindet.

Aijō vertritt die Auffassung, dass Lernende nicht von ihrem eigenen Lehrer geprüft werden sollten. Deshalb nimmt ein anderer Instruktor die Prüfung ab; Jack ist als Lehrer während der Prüfung dabei.

Muss ich die Prüfungen ablegen?

Generell besteht keine Prüfungspflicht. Ohne die Prüfung darf der Schüler jedoch nicht nach aussen tragen, dass er im Besitz eines Kyu-Levels ist. Dies ist nur mit einer abgelegten Prüfung möglich.

Privatlektionen & Shootings

Werden Privatlektionen individuell gestaltet?

Ja. Inhalt und Tempo richten sich nach Erfahrungsstand, Zielen, Wünschen, Grenzen und körperlichen Voraussetzungen. Privatlektionen eignen sich für Anfänger und Fortgeschrittene sowie für Paare, Rigger und Models, die Technik, Sicherheit, Kommunikation oder Zusammenarbeit gezielt vertiefen möchten. Mehr dazu findest du bei den Privatlektionen.

Kann eine Privatlektion ausserhalb des Dojos stattfinden?

Privatlektionen finden vorzugsweise im Aijō Dojo in Lenzburg statt. Unterricht bei euch vor Ort ist nach Absprache ebenfalls möglich, sofern die räumlichen und sicherheitsrelevanten Bedingungen geeignet sind. Dafür könnt ihr eure Anfrage direkt über die Privatlektionsseite oder per E-Mail stellen.

Bietet ihr trotz der nicht buchbaren Fessel-Sessions Bondage-Shootings an?

Ja. Reine Fessel-Sessions werden nicht als Dienstleistung angeboten, fotografische oder filmische Projekte können jedoch angefragt werden. Möglich sind beispielsweise die Begleitung einer authentischen Session, geplante Posing-Shootings oder Videoaufnahmen. Idee, Veröffentlichung und allfällige Vergütung werden individuell und transparent vereinbart. Nutze dafür die Seite Shootingprojekte.
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